++ LESERBRIEFE ++

 

 

 

Sonderausstellung im Lohner Industrie Museum (mehrfach in der OV)

 

Auf die Frage, warum wir so gern in unserem Landkreis Vechta leben, hat sicherlich jeder von uns eine Vielzahl von guten Antworten. Eine meiner Antworten lautet: "Weil wir über ein so kompetentes Industrie Museum verfügen". Die Dauerausstellung ist an sich schon weit über unsere Grenzen hinaus als unentbehrlicher Lernort bekannt und geschätzt. Aber darüber hinaus gestaltet das Team des Industrie Museums zusätzlich noch Sonderausstellungn, welche ihresgleichen suchen.

Die aktuelle Ausstellung "Die Heimat im Krieg - Lohne und die Region 1914 - 1918" ist aus meiner Sicht ein Beweis für diese eindrucksvolle Kompetenz des Ausstellungsteams. In der Vergangenheit hatte ich nicht nur die Gelegenheit, der Ausstellungseröffung beizuwohnen, sondern ich konnte auch mit drei Berufsschulklassen diese Sonderausstellung besichtigen. Die Schüler hatten hier die Möglichkeit, unter einer pädagogisch sehr ansprechenden Führung, sich über die schreckliche Dimension des Krieges auch in unserer Heimat zu informieren.

Hier konnte das Bewusstsein geschärft werden, dass wir alles dafür tun sollten, dass sich solches Leid niemals wiederholen darf. Aber wie geht es mit dieser Thematik nach dem Ende der Ausstellung (nur noch bis zum 29.7.2018!) weiter? Auf den Lohner Friedhöfen befinden sich 32 Grablagen von Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und Soldaten beider Weltkriege. Für zwei dieser Gräber habe ich bereits im Jahre 2005 von der Stadt Lohne eine Pflegepatenschaft übernommen. Vielleicht fühlen sich Organisationen - wie zum Beispiel der Stadtjugendring -  angesprochen, hier auch einen Beitrag zu leisten. Mit solch einem Einsatz könnten auch junge Menschen dazu beitragen, das Leid, welches von diesen Kriegen ausgegangen ist, wachzuhalten.

Holger Teuteberg, Lohne



„60 Vermummte drohen Polizisten-Familie“
, NWZ vom 22.05.2018

Wie sagte einst die Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern, Frau Manuela Schwesig: „Überhaupt sei das Problem Linksextremismus aufgebauscht.“ 

Brennende Autos in Hamburg zeigten seinerzeit das Gegenteil! Oder Bundesjustizminister Heiko Maas, der eine Veranstaltung auszeichnete, auf der die linksextreme Band „Feine Sahne Fischfilet“ auftrat, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, und die offen zur Gewaltverherrlichung und zum Kampf gegen die Polizei aufruft. Die Gefahr des Extremismus von Links wird immer noch von unseren Politikern unterschätzt und verharmlost. Und Gewalt ist in den letzten Jahren immer nur von linken Chaoten ausgegangen. Davon kann z.B. die AfD ein Lied singen. Die Politiker, die jetzt „entsetzt“ sind und Maßnahmen gegen den linken Terror fordern, müssen sich einmal fragen, warum seitens der Politik nicht schon viel früher gehandelt worden ist. Oder will man den linken Sumpf gar nicht trocken legen?

Helmut Wichmann, Molbergen

 

 

"Zukunft der Arbeit mitgestalten“, OV vom 23.4.2018, Seite 20

Im Laufe meiner Tätigkeit als Berufsschullehrer habe ich schon sehr viele junge Menschen auf dem Weg bei ihrer Berufsausbildung begleitet, unterstützt und gefördert. Auch im Rahmen meiner ehrenamtlichen Mitwirkung in einem Gesellen-Prüfungsausschuss trage ich meinen Teil dazu bei, dass unsere Handwerksbetriebe auf gut ausgebildete Facharbeiter zurück greifen können. Und im Umkehrschluss finden die Arbeitnehmer so eine zu ihnen gut passende Beschäftigung. Hier ist es aus meine Sicht allerdings notwendig, dass alle Beteiligten im stetigen Gespräch bleiben. Hierzu zähle ich auch ausdrücklich die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB). An dieser Stelle hat aus meiner Sicht Parteipolitik rein gar nichts zu suchen. Nun hat die Katholische Arbeitnehmerbewegung-Landesverband Oldenburg auf ihrem Landesdelegiertentag in Damme beschlossen, keine AfD Vertreter mehr zu ihren öffentlichen Veranstaltungen einzuladen. Als Mitglied, kommunalpolitischem Mandatsträger und Funktionär der AfD werde ich also nicht mehr von der KAB zum öffentlichen Meinungsaustausch eingeladen. Schade, im Sinne der Arbeitnehmer.

Holger Teuteberg, Lohne

 

 

"Bürgerbegehren: Gemeinden zahlen die Zeche“ OV vom 21.4.2016, Seite 1

Haben die Politiker unserer Gemeinde- und Stadträte tatsächlich so eine Angst vor den Wünschen ihrer eigenen Bürger? Die Städte- und Gemeindevertreter artikulieren die große Sorge, dass die Bürger sich Veränderungen wünschen, für welche die Kommunen die "Zeche zahlen" sollen. Ein Rechnung kann man nur begleichen, wenn man vorher Geld erwirtschaftet hat. Unsere Städte und Gemeinden erwirtschaften aber kein Geld, sie bezahlen ihre Rechnungen mit unseren Steuergeldern! Da ist es nur recht und billig, wenn die Bürger in einem basisdemokratischen Bürgerbegehren z. B. für ihr Schwimmbad wärmeres Wasser fordern. Den Bürgern hier ihre finanzielle Weitsicht abzusprechen halte ich für frech. Wir brauchen hier nicht den Bund der Steuerzahler zu zitieren, um festzustellen, dass auch Stadt- und Gemeinderäte Veränderungen auf den Weg bringen, ohne sich vorher mit den finanziellen Folgen auseinander gesetzt zu haben - oder Veränderungen planen, welche an den Bedürfnissen der Bürger völlig vorbeigehen. Nutzen wir den gesunden Menschen- und Sachverstand unserer Bürger! Ich freue mich auf die neuen Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten!

Holger Teuteberg, Lohne

 

 

Zum Leserbrief von Stephan Mescher „?“, OV vom 04.05.2018

Argumente bringt er keine, der Herr Mescher. Es geht ihm wohl nur darum, mich lächerlich zu machen. Das war eine gern verwandte Methode des seinerzeitigen allseits bekannten kleinwüchsigen und schmächtigen "Groatschnackers" aus Deutschlands wohl dunkelster Zeit; des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda. „Nen Spöker un Glattschnacker, hät mien Papen sächt!“ Gott sei Dank gab es bisher nur einen davon. Welch ein Vorbild für diese Nacheiferung. Deshalb werde ich mich hier nicht weiter zu den Einlassungen dieses Leserbriefverfassers äußern. 

Allerdings stellt sich wohl nicht nur mir die Frage: Warum veröffentlicht unsere OV dieses vollkommen unsachliche Pamphlet gegen meine Person, welches nur den Charakter der persönlichen Beleidigung besitzen soll? Wird hier unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung die Diskreditierung eines politisch Unliebsamen betrieben? Passt die Meinungsäußerung des Leserbriefschreibers vielleicht allzu gut in das politische Weltbild des Chefredakteurs? Übrigens warte ich bis heute auf eine argumentative Verlautbarung Desselbigen zum Thema: Sachlicher Umgang mit der Alternative für Deutschland 

Der Dominikanerpater Christian Flake hat öffentlich vor der Pfarreiratswahl gegen meine Wahl als Pfarreitratsmitglied gepredigt. Dieses wurde auf der Titelseite der OV vom 13.11.2017 berichtet. Auf mehrfaches persönliches Anschreiben von mir hinsichtlich einer Aufklärung, hat Pater Christian bis heute nicht reagiert. Meine Enttäuschung über diesen, ach so menschlichen Gottesmann muss ich nun in Demut ertragen. Möge unser Herrgott uns allen unsere Fehler verzeihen.

Matthias Elberfeld, Vechta

 

 

Replik zum Leserbrief von Herrn Wulff: „Dem Landkreis Vechta entgeht mal wieder viel Geld“

In der OV vom 24. Februar 2018, sowie dem Artikel: „LzO steigert Kreditgeschäft um 4,5 %"


Herr Wulff hat mit seinem Leserbrief recht. Es ist nicht richtig, dass der Landkreis Vechta als kommunale Einrichtung im Eigentum aller Bürgerinnen und Bürger auf deren Gewinnanteil an der Landessparkasse einfach so verzichtet. In diesen besonderen Zeiten des Niedrigzinses und der Euroinflationswährung schafft es die Sparkasse weiterhin ordentliche Gewinne einzufahren. Die Bevölkerung des Landkreises hat somit ein Recht darauf ihren Anteil über den Landkreis einzustreichen, um zum Beispiel die Abgaben zu senken oder das Geld in die Bildung unserer Kinder zu investieren. Nur durch die Stimmen der CDU-Mehrheit im Kreistag war es gelungen diese richtige und notwendige Gewinneinstreichung zu verhindern. Alle Oppositionsparteien haben sich im letzten Jahr bei der Abstimmung solidarisch mit unseren Bürgerinnen und Bürgern gezeigt, in dem sie für eine Ausschüttung des LzO-Gewinnanteils an den Landkreis gestimmt hatten.

Ich kann allen nur versichern, dass sich die Fraktion der Alternative für Deutschland auch bei der kommenden Abstimmung wieder für die Bürgerinteressen einsetzt und mit der Opposition zusammenstimmen wird. Vermutlich müssen wir alle aber noch bis zur kommenden Kommunalwahl im Herbst 2021 warten, um endlich diese CDU-Mehrheit fallen zu sehen. Das wäre ein großartiges Ergebnis für unsere Heimat. Nach dann mehr als 70 Jahren Dominanz durch die bereits heute gescheiterten ehemaligen Volksparteien CDU und SPD, wird es dann ganz neue demokratische Mehrheiten geben. Demokratie bedeutet Volksherrschaft durch den stetigen Wandel von Mehrheiten zum Wohle der Allgemeinheit.

Schon jetzt haben die Altparteien keine Konzepte mehr für die Problemlösungen im Sinne unseres Deutschen Volkes. Die CDU und SPD haben fertig! Im Bund sowieso und hier bei uns demnächst auch

Matthias Elberfeld, Vechta

 

 

"So ist es am Arbeitsplatz einer Bundestagsabgeordneten“, OV vom 09.03.2018, Seite 24

Frau Silvia Breher hat für Ihre Besuchsdelegation aus unserem Oldenburger Münsterland in meinen Augen eine sehr glücklich Hand bewiesen. Unter der Führung von Frau Breher konnten die Teilnehmer die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen besichtigen. Seit vielen Jahren bin ich selbst Mitglied des Fördervereins dieser Gedenkstätte des ehemaligen Stasi-Gefängnisses. Als Mitglied und Geschichtslehrer hatte ich mehrmals die Gelegenheit, den Vorsitzenden des Vereins, Herr Dr. Jörg Kirschner, bei seiner wichtigen Arbeit zu unterstützen. Es ist ein gutes Signal, wenn nicht nur durch den Geschichtsunterricht, sondern auch durch Bundestagsabgeordnete die grausamen Verbrechen der kommunistischen Diktatur auf deutschem Boden in Erinnerung gehalten werden. Denn hier wurden Menschen inhaftiert, welche in die Freiheit fliehen oder ihre eigenen politischen Meinungen vertreten wollten. Die Gefangenen wurden durch Schlafentzug, stundenlanges Stehen oder tagelangen Aufenthalt in Wasserzellen zu Geständnissen gezwungen. Nach der Verurteilung zu langen Haftstrafen wurden die Gefangenen von der Außenwelt hermetisch abgeschnitten und von den Mitgefangenen streng isoliert. Unsere Gesellschaft sollte es als Auftrag verstehen, alles dafür zu tun, dass sich solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht wiederholen können.

Holger Teuteberg, Lohne

 

 

AfD-Bundesparteitag

Opferrolle? Dieser Begriff hat für mich am vergangenen Wochenende eine ganz neue Dimension erfahren.

Als ordentlicher Teilnehmer wollte ich, zusammen mit dem AfD-Bundestagsabgeordneten, Herrn Waldemar Herdt (Neuenkirchen-Vörden) und seinem persönlichen Referenten, Herrn Sven Sager (Cloppenburg), am AfD-Bundesparteitag in Hannover teilnehmen. Auf unserem Weg zur Veranstaltungshalle wurden wir allerdings von einer Gruppe Linksextremisten tätlich angegriffen. Nur das schnelle und beherzte Eingreifen der Polizei hat hier verhindert, dass wir ernsthaft verletzt wurden. Im Verlauf des Tages wurden dann die Scheiben des Privatwagens von Herrn Herdt eingeschlagen und die Außenspiegel abgerissen. Und hier sind wir nur ein Beispiel für eine große Anzahl von Übergriffen. Die friedliche Demonstrationsfreiheit ist eine der tragenden Säulen unserer Demokratie. Sie gilt es vor diesen Chaoten zu schützen! Eine sehr schwere Aufgabe, wenn ich an die hasserfüllten Augen der zu Allem bereiten Angreifer denke ...

Holger Teuteberg, Lohne

 

 

 

LB 160612  IH

 

Ich setze mich dafür ein, Volksentscheide in Anlehnung an das Schweizer Vorbild auch in Deutschland einzuführen. Ich möchte, dass den Bürgern das Recht gegeben wird, über vom Parlament beschlossene Gesetze abzustimmen. Dieses Recht würde in kürzester Zeit vorbeugend und mäßigend auf das Parlament wirken und die Flut der oftmals unsinnigen Gesetzesvorlagen nachhaltig eindämmen. Zudem würden die Regelungsinhalte sorgfältiger bedacht, um in Volksabstimmungen bestehen zu können. Auch Parlamentsbeschlüsse in eigener Sache, beispielsweise über Diäten oder andere Mittelzuweisungen, würden wegen der Überprüfungsmöglichkeit der Bürger maßvollere Inhalte haben.

Leider sind die Abgeordneten häufig eher ihren Parteiführungen verpflichtet, als den Bürgerinteressen. Wiederwahl und der damit verbundene Lebensunterhalt wollen gesichert sein. Dies spüren die Menschen und diese Eigeninteressen sind eine der Ursachen für die weit verbreitete Politikverdrossenheit.

Iris Hermes, Cloppenburg

 

CDU: „Mehr Geld für Flüchtlinge“, OV vom 16.05.2015, Seite 1

Die Städte und Gemeinden bekommen für die Versorgung und Unterbringung von Asylbewerbern 7.400 Euro pro Person, benötigen aber 10.000 Euro. Nun beschweren sich die CDU-Abgeordneten und fühlen sich von der Landesregierung im Stich gelassen. Sie fordern mehr Geld: 120 Millionen vom Land. Der "Schwarze Peter" wird so immer nur weiter geschoben: die Kommunen wollen mehr Geld vom Landkreis, der Landkreis vom Land, das Land vom Bund. Was bei all dieser Verschiebung vergessen wird: immer handelt es sich um die Steuergelder der Bürger, welches sie im Schweiße ihres Angesichts erwirtschaftet haben. Und nun fühlen sich die CDU-Politiker im Stich gelassen ...? Sie machen sich Sorgen, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung schwindet, wenn die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland weiter steigt. Dann sollten die CDU-Abgeordneten aus Land und Bund sich wirklich vehement dafür einsetzten, dass die Asylsuchenden gerecht auf die Mitgliedsstaaten der EU verteilt werden und abgelehnte Asylsuchenden konsequent in ihre sicheren Heimatländer zurückgeführt werden!

Holger Teuteberg, Lohne